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Tae Kwon Do

Diese Sportart hat einen starken Selbstverteidigungs-Charakter. Konzentration, körperliche Entwicklung, geistige Werte und die durch ständiges üben erreichte Körperbeherrschung prägen das Training. Das ist auch der Grund, warum Taekwondo von vielen als Breiten-, Freizeit- und Leistungssport betrieben wird.

Viele beginnen mit Taekwondo wegen

  • der speziellen Gymnastik,
  • der Elastizitätsverbesserung,
  • Gewichtsregulierung und
  • bisher ungeahnten Bewegungskoordination, gekoppelt mit
  • dem Erlernen einer sicheren Selbstverteidigung.


Taekwondo gehört zur Gruppe der harten Nahkampfsysteme. Darunter versteht man diejenigen Budo-Sportarten, welche die Stoß-, Tritt- und Schlagtechniken verwenden.
Was heißt Tae Kwon-Do ?

TAE
bedeutet soviel wie Springen, Stoßen und Schlagen mit den Füßen

KWON
übersetzt Faust, beinhaltet die verschiedenen Handtechniken wie Fauststoß, Handkantenschlag usw.

DO
ist ein Begriff, der sich umfassend nur sehr schwer übersetzen lässt. Es verbirgt sich hinter ihm u.a. die geistige Entwicklung des Menschen und seiner Persönlichkeit.

Wir blicken zurück auf die ca. zweitausendjährige Entwicklung einer Kriegskunst, die in einem Land entstand, das erst durch die Vereinigung der verfeindeten Königreiche Silla; Baekje und Koguryo zum Land KOREA wurde. Als Kulturgut über Generationen gefördert und schließlich, nach Zusammenfassung der verschiedenen Stilrichtungen im Jahre 1946 in sportliche Regeln gefasst, erhob sich Taekwon-Do zum koreanischen Nationalsport. Der inzwischen olympisch anerkannt ist.Im Jahre 1965 bereiste eine von der koreanischen Regierung beauftragte Sportdelegation den vorderen Orient, Asien und Europa. Eine fast sensationelle Ausbreitung dieser neuen Sportart war die Folge der eindrucksvollen Leistungen des Demonstrationsteams.


.....und somit können nun auch Sie, zusammen mit vielen anderen Sportkameraden diese, den Körper im wahrsten Sinne des Wortes „ vom Scheitel bis zur Sohle“ beanspruchende Sportart erlernen und ausüben.

Grundlagen des Tae Kwon Do

Unbedingt abhängig voneinander sind drei Disziplinen des Tae Kwon Do.

Poomse

Pflichtübungen, zusammengesetzt aus verschiedenen Angriffs- und
Abwehrbewegungen. Bewegungsabläufe, die Konzentration, Rhythmus,
Gleichgewicht, kraftvollen Einsatz und richtige Atemtechnik erfordern.

Kyuruki: Freikampf

Alles was der Schüler bisher gelernt hat, wird nun frei
entfaltet und gelöst von festgelegten Partnerübungen. Er steht jetzt allein vor
seinem Gegner und hat selbständig Entscheidungen zu treffen.

Kyokpa: Bruchtest

Der volle Einsatz der Waffen des Körpers kann im sportlichen
Wettkampf nur bedingt erfolgen. Der Bruchtest beweist die außerordentlichen
Möglichkeiten des menschlichen Körpers, verlangt jedoch vom Geübten höchste
Konzentration auf einen Punkt, schnellste Kraftentfaltung, Einsatz des
gesamten Körpers.

Prüfungen und Gürtelfarben

Die einzelnen Schülergrade werden Kups genannt. Zum Beginn der sportlichen Betätigung wird der Schüler automatisch in die Gruppe des 10. Kup eingereiht.

Zum Erlangen des nächsthöheren Grades muss der Schüler vor einer Prüfungskommission einen Beweis des bisher Erlernten ablegen.

In der Regel liegen bei einer guten Leistung zwischen den einzelnen Kup-Prüfungen etwa drei Monate (bei regelmäßigem Training).

Die farbigen Gürtel lassen den jeweiligen Ausbildungsstand des Schülers erkennen:

10. und 9. Kup weißer Gürtel
8. und 7. Kup gelber Gürtel
6. und 5. Kup grüner Gürtel
4. und 3. Kup blauer Gürtel
2. und 1. Kup brauner Gürtel

Das Ziel eines jeden Schülers ist die DAN-Prüfung, der schwarze Gürtel, der nach einer Mindestzeit von 3 Jahren erworben werden kann.

Aktuelles

In der Zeit vom 30.0618 – 08.07.18 nahm Heiko Kästle an der Ausbildung zur „Trainer C Lizenz“ in Bad Münder teil.

4-mal Gold und 4-mal Silber bei Baek´s Internationaler Taekwondo Meisterschaft in Bottrop

Erfolgreicher Auftakt nach der Sommerpause bei den Langenberg Open in Velbert (NRW).

Am vergangenen Wochenende fanden bei Osnabrück DAN-Prüfungen statt.

Kampfgemeinschaft holt Platz 5 in der Mannschaftswertung